Heidelberger Sommerbibelkonferenz

Unsere Sommerbibelkonferenz fand vom 11. bis 13 Juli 2008 im Schwarzwald statt. Das Thema der Konferenz war “Ein Leib und viele Glieder”. Wir haben den ersten Korintherbrief von Paulus in den letzten Monaten studiert und wollten nun die Früchte aus diesem Buch während der Konferenz tragen. Wir wählten Kapitel 12 und 13 als die Hauptlektionen, weil Kapitel 12 den Aufbau des christlichen Werkes und Kapitel 13 die Liebe, welche es zu einer harmonischen Einheit macht, lehrt. Diese Wahrheit ist von besonderer Wichtigkeit in Deutschland, wo durch starken Individualismus selbst Christen ihre Unabhängigkeit als freie Individuen behalten wollen und als Resultat christliche Werke im Hinblick auf den biblischen Standard rar sind. Auch wollten wir von Apostel Paulus’s Glauben lernen. Wir hielten die Konferenz zusammen mit unseren Mitarbeitern aus Frankfurt und Darmstadt ab mit einer insgesamten Teilnehmerzahl von 73 inschließlich der Kinder.

Die Konferenz begann Freitag-Nacht mit einer Präsentation über die Stadt Korinth und dem kulturellen, religiösen und philosophischen Hintergrund der Leute; und wir waren erstaunt über die Ähnlichkeit bezüglich der humanistischen Denkweise des moderenen Menschen heutzutage. Die Eröffnungsbotschaft war über Kapitel 1 Verse 21 bis 24 mit dem Titel “Das Kreuz - Gottes Macht und Weisheit”, gepredigt von H. Markus Abel und H. Jonathan Hong. Wir lernten, dass Paulus sich auf die Predigt des Kreuzes konzentrierte; weil es, obwohl sogar das Kreuz durch die meisten Leute abgelehnt wird, es Gottes Kraft und Weisheit ist und die Basis von jedermanns Glauben sowie auch die Basis des christlichen Werkes.

Samstag morgen hielt H. Martin Ziegler eine Morgenandacht über Kapitel 9 Verse 19 bis 27 mit dem Titel “So viele wie möglich gewinnen”. Apostel Paulus war wahrhaftig frei in dem Evangelium, aber er wurde ein Sklave jedermanns, um so viele wie möglich für Christus zu gewinnen. Wir lernten, dass wir eine Athmosphäre bauen müssen, wo jeder Student sich aktzeptiert fühlt und wir ihre Freunde werden müssen. Die erste Hauptbotschaft war über Kapitel 12. Nachdem Bibelstudium in Gruppen hörten wir die Botschaft über diese Textpassage von H. Henoch Hong. Wir lernten, dass Gott einem jeden unter uns Gaben gegeben hat, welche wir als Segen für alle benutzen sollen. Sogar obwohl wir alle unterschiedlich sind, macht Gott uns zu einem Leib durch den Heiligen Geist. Er gab jedem eine spezifische Position und Mission in dem Leib nach seiner göttlichen Weisheit und Souveränität. So soll niemand den anderen beneiden oder auf andere herunter schauen, weil jeder kostbar und unersetzbar für den Leib ist. Am Nachmittag hatten wir Zeit unsere Stellungnahmen über diese Passage zu schreiben und trugen sie in Gruppen vor.

Samstag Nacht gab H. Simona Sahiry eine Botschaft über Kapitel 10 Verse 23 bis 31 weiter mit dem Titel “Tu alles für die Ehre Gottes”. In ihrer Botschaft bezeugte sie persönlich, wie sie von vielen Banden der Sünde gebunden war, aber sie pries Jesus für ihr neues Leben für die Ehre Gottes mit wahrer Bedeutung und Freiheit. Nach ihrer Botschaft gaben M. Peter Kim aus Frankfurt und M. Markus Kum aus Köln II ihr Glaubenszeugnis weiter. Danach gab es Programm mit unterschiedlichen fröhlichen und bedeutungsvollen Beiträgen zu dem Konferenzthema. Eine “Foto-Love-Story” illustrierte das Hohelied der Liebe in Kapitel 13 auf lustige Art und Weise. Ein Theater zeigte, warum jeder Teil des Körpers wichtig und unersetzlich ist. Die Mitarbeiter aus Frankfurt hatten einen Video-Clip gemacht, der zeigte, wie das blinde und taube Mädchen Hellen Keller durch die geduldige Liebe von ihrer Lehrerin sprechen lernen konnte. Am Ende führen unsere jüngeren Zweite-Generations-Mitarbeiter einen wunderschönen nordkoreanischen Tanz als ihr Gebet für Nordkorea auf. Ihr herzbewegender Tanz inspirierte und erneuerte unser Gebet für die Errettung der Menschen in Nordkorea.

Sonntag morgen hatten wir Gruppenbibelstudium über das Hohelied der Liebe aus Kapitel 13. Aydin Hassani gab die Botschaft über diese Passage weiter. In seiner Botschaft bezeugte er, dass wir nichts ohne Liebe sind. Wahre Liebe ist geduldig, freundlich und trägt die Sünder bis sie letztendlich zu Gott zurück kehren. Gott hat uns dadurch geliebt, dass er seinen einzigen Sohn als Sühneopfer für uns hingegeben hat. Nur mit dieser Liebe können alle Teile des Leibes eine harmonische Einheit bilden, Gott wohlgefällig sein und nutzbar für seinen Dienst sein. In der Abschlussbotschaft aus Johannes 21 Verse 15 bis 17 predigte M. David Cho aus Frankfurt Jesu Frage: “Hast du mich lieber als mich diese haben?” und seinen Befehl: “Weide meine Schafe!” Unsere Liebe soll nicht nur in unserem Werk bleiben, sondern sie soll bis zu den herumirrenden Studenten an den Campussen reichen und sie mit dem Wort Gottes speisen. Gottes Liebe berührte unsere Herzen und erfrischte unsere Seelen. Mitarbeiter und Studenten konnten ihre Identität als Teile des Leibes finden oder erneuern und haben einen neuen Wunsch den Leib Christi zu bilden. Möge Gott uns helfen in jedem Zentrum den Leib Christi als eine Gemeinschaft voller Liebe, wo viele durstige Seelen Jesus finden können, zu formen. Möge Gott die internationale Sommerbibelkonferenz in Purdue mit seinem Wort überreichlich segnen und seine großartige Liebe jedem Teilnehmer offenbaren.