Das Evangelium muss zuvor gepredigt werden…

Deutsche Leiterkonferenz September 2008
Peter Schweitzer
DAS EVANGELIUM MUSS ZUVOR GEPREDIGT WERDEN UNTER ALLEN VÖLKERN


Leitvers: Markus 13,10

„Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“

Dank sei Gott, dass er die Deutsche Konferenz der leitenden Mitarbeiter im Schwarzwald erlaubt hat. Dank sei Gott für das Pionierungswerk in Freiburg und die herzliche Dienerschaft der Mitarbeiter und der Hausgemeinde von M. Noah You. Wir danken Gott, dass wir durch diese Konferenz unseren Geist für das Zweierbibelstudium und das Einladungswerk als einem Motor für die Verdoppelung des Werkes Gottes bis 2010 erneuern durften. Wir danken Gott, dass wir ein einmütiges Gebetsgefäß für die Vorbereitung der Internationalen Europäischen Sommerbibelkonferenz 2009 bilden durften. Wir danken Gott für Prof. Paul Hong und Dr. Jose Ahn, die aus USA gekommen sind, um uns zu dienen und uns mit inspirierenden Vorträgen und Botschaften zu erbauen.

Zum Abschluss dieser Konferenz möchten wir über unsere Orientierung nachdenken, nämlich was unsere wichtigste und dringendste Aufgabe in dieser Endzeit ist. In Markus 13 hat Jesus sehr klar über die Endzeit gesprochen. Alle wichtigen Zeichen für die Endzeit sind heute erfüllt:

* Falsche Messiasse – zahlreiche Religionen und Irrlehren, die Jesus nicht als den Messias anerkennen, sind auf dem Markt und finden in unserer relativistischen Zeit regen Zulauf, wie die Popularität des Dalei Lama klar beweist.
* Kriege und Kriegsgeschrei – Irak, Afghanistan, Sudan, Georgien und eine lange Kette von immer mehr Kriegen, die kein Ende nehmen will.
* Naturkatastrophen – Die verheerenden Folgen des Tsunamis im Indischen Ozean (280.000 Tote) und des Hurikans Katrina in New Orleans (1.800 tote) sind uns immer noch in lebhafter Erinnerung.
* Verfolgung der Gläubigen – In China, Nord-Korea und in Moslemischen Ländern werden Christen nach wie vor hart verfolgt, ins Gefängnis geworfen oder sogar getötet. Aber auch bei uns werden die wahren Gläubigen immer wieder verleumdet und verfolgt. Ich habe gehört, dass H. Rainer und H. Brigitte wegen ihrer Hingabe für das Zweierbibelstudium sehr viele beschimpft und verfolgt worden sind. Aber sie sind nicht traurig, sondern fröhlich und getrost, weil es ihnen im Himmel reichlich belohnt werden wird.
* Verkündigung des Evangeliums unter allen Völkern – Inmitten von Verfolgungen setzt Gott sein Werk fort, das Evangelium unter allen Völkern zu verkündigen. Auf der Purdue-Konferenz haben wir gesehen, dass viele junge Menschen bereit sind, als Missionare ausgesandt zu werden.

Was ist dann unsere wichtigste Aufgabe in dieser Endzeit? Was sollen wir tun, während wir auf die herrliche Wiederkunft unseres Herrn Jesus warten? Lesen wir den Leitvers, Vers 13 einmal gemeinsam: „Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern.“ Unsere wichtigste Aufgabe ist es, das Evangelium unter allen Völkern zu verkündigen. Das ist Gottes Herz und Gottes Priorität.

Wir haben viele Dinge zu tun: Wir haben verschiedene wichtige Aufgaben in der Gemeinde, wir müssen im Beruf fleißig arbeiten, wir müssen uns um unsere Familie gut kümmern, Studenten müssen für die Ehre Gottes gute Noten erlangen. Aber unsere wichtigste Aufgabe ist es, das Evangelium von Jesus Christus unter allen Völkern zu verkündigen. Weil wir wissen, dass diese Welt vergeht, sollen wir mit der klaren Priorität das rettende Evangelium unter den jungen Menschen verkündigen.

Darum möchten wir mit neuem Geist und neuem Feuer dem Einladungswerk dienen und den Studenten durch das Zweierbibelstudium helfen. Wir möchten auch mit Priorität der Weltmission dienen, indem wir die Europ. ISBK 2009 gut vorbereiten, indem wir bis 2020 Pionier-Hausgemeinden an alle 1.700 Campusse in Europa aussenden und als ein Bibelstudiumszentrum für die Weltmission gebraucht werden.

Der Hauptstrom der Geschichte Gottes ist die Verkündigung des Evangeliums unter allen Völkern. Diejenigen, die das Evangelium fleißig verkündigen, sind Geschichtemacher, sie sind die Hauptpersonen in der Geschichte Gottes. Manchmal fühlen wir uns, als ob nichts passieren würde, wenn wir in unseren verstreuten Hausgemeinden zusammen beten und dem Zweierbibelstudiumswerk dienen. M. Jeremia Kim, M. James Kim, M. David Cho und M. Stephanus Park sind Hauptpersonen in der Geschichte Gottes. M. Peter und Maria Kwak in München, H. Titus und H. Maria Keller in Düsseldorf, M. Caleb und M. Rebekka Hong in Braunschweig sind Hauptpersonen in der Geschichte Gottes. Das Pionierungswerk in Freiburg scheint am Rande von Deutschland zu ein, aber in der Tat ist es mitten in Europa und es ist mitten in dem Hauptstrom der Geschichte Gottes. Wir glauben, dass Gott auch M. David Hongs Hausgemeinde als Hauptperson in der Geschichte Gottes in Stuttgart kostbar gebrauchen wird.

Ich danke Gott, dass er mich auch zu einer Hauptperson in seiner Geschichte gemacht hat. Die Programme, die ich in meinem Beruf schreibe, will nach 5 Jahren niemand mehr haben. Aber die Aufgabe, die Gott mir gegeben hat, ist die wichtigste aller Aufgaben. Ich darf jede Woche ein klare Botschaft für die Bonner Studenten vorbereiten und ihnen mit dem Wort Gottes dienen. Ich darf durch das Zweierbibelstudium das Evangelium auch nur einem jungen Studenten weitergeben, dass ihn zum ewigen Leben führen kann. Anstatt mich mit vielen anderen Dingen zu beschäftigen, möchte ich meine Priorität darauf setzen, zuerst das Evangelium unter allen Völkern zu verkündigen. Ich bete, dass ich das Feuer des Zweierbibelstudiumswerkes zuerst in mir und auch in den Herzen der Hoffnungsträger neu entzünde. Möge Gott unseren Geist neu entzünden, so dass wir mit einem Herzen und einem Geist dem Werk Gottes dienen und Deutschland zu einem Bibelstudiumszentrum für die Weltmission verändere.