Französische Jüngerschaftskonferenz zum Neujahr 2010
Croissance et Vision (Wachstum und Vision)
Leitvers: 2. Timotheus 1,7:
„Denn Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
Zu Beginn des neuen Jahres, vom 1. bis 3. Januar hat Frankreich UBF mit 42 Teilnehmern, daunter 8 Kindern und einem Gast aus Deutschland, die Jüngerschaftskonferenz in Le Rocheton bei Paris veranstaltet. Das Thema war Wachstum und Vision mit dem Gebet, dass die jungen Hirten und Hoffnungsträger als Jünger Jesu wachsen und Gottes Vision für ihr Leben empfangen und mit dem Gebet, dass alle Mitarbeiter das neue Jahr mit Vision und einer Entscheidung für das treue Frühgebet beginnen könnten.
Dr. Marc C. predigte die klare Eröffnungsbotschaft aus Apostelgeschichte 6,4. 2009 wurde Frankreich UBF 25 Jahre alt. Als er im vergangenen Jahr mit dem Wort Gottes kämpfte, wurden in der Gemeinde in Paris einige Wunden geheilt und auch einige Schafe kamen zurück. Durch den Besuch bei den Missionaren im fanzösischsprachigen Afrika lernte er zudem das tränende Gebet kennen und ermutigte die Mitarbeiter zum knienden persönlichen Gebet am Morgen, auch nach den Morgenandachten auf der Konferenz. Für 2010 fand M. Marc durch Apg 6,4 so klare Orientierung, beim Gebet und beim Dienst des Wortes zu bleiben.
Die erste Lektion predigte H. Bruno A. aus 1. Mose 1,28 und betonte, dass Wachstum und Fruchtbarkeit das ursprüngliche Ziel Gottes für unser Leben ist. Er betet, fruchtbar zu sein und das Werk Gottes in Nantes zu mehren. Am Samstag morgen bezeugte Angéla L. gemäß 1. Petrus 1,23, dass alles Fleisch vergänglich ist, und nur das Wort Gottes in Ewigkeit bleibt. Angéla kam vor 3 Jahren zu UBF. Sie bezeugte Jesu Gnade, der sie mit Joh 4,14 errettet hat und entschied sich, Jesus als Jüngerin treu zu sein, auch ihre Zukunft in seine Hände zu legen und zur Hirtin für ihre Hochschule zu wachsen.
Am Samstag vormittg gab nach dem gemeinsamen Bibelstudium Angelor N. lebendig die Botschaft über 2. Timotheus 1 weiter. Er war in der Schule ausgegrenzt und wurde furchtsam und ärgerlich, doch Gott heilte ihn von der Furcht und gab ihm einen Geist der Kraft. Er studiert Japanologie am Campus Grand Moulin und betet, ein Segen für diesen Campus zu sein und 2010 zwei französische Schafe zu weiden. Durch seine Veränderung und seine Botschaft wurden die Mitarbeiter ermutigt und entschieden sich in der Stellungnahme, jeden Tag den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit für die Mission Gottes anzuziehen.
Am Abend predigte Anthony V. die Botschaft aus 1. Mose 15. Er lebte orientierungslos und quälte sich unter Sinnlosigkeit und Einsamkeit. Er nahm durch die Botschaft Gott als seinen ewigen Schild auf und empfing Gottes Vision der unzählbaren Sterne für sich persönlich. Nach seiner Botschaft hörten wir die Glaubenszeugnisse von M. Hana K., die zum Sprachstudium nach Paris kam, nun aber Gottes Berufung als eine Missionarin annahm, und M. Esther H., die, während ihr Mitarbeiter in Korea weilt, mit ihren zwei Kindern treu der Misison in Frankreich dient. Danach bezeugten M. Anna C. und M. Rebekka C. die Führung Gottes in ihrem Missionsleben mit vielen Tränen und gaben Gott die Ehre, der das Jüngererziehungswerk in Frankreich durch viele Anfechtungen hindurch so treu gefhrt hat. In einem visionsvollen, lustigen Theater stellten die jungen Mitarbeiter schließlich die Französischsprachige Konferenz 2042 dar mit der Vision, dass bis dahin tatsächlich 100.000 Missionare in alle Welt ausgsandt sein werden.
Die zweite Morgenandacht gab Marc C. jr. mit Johannes 15 anschaulich weiter. Er erneuerte Jesu Vergebung und erkannte sich selbst als eine Rebe am Weinstock Jesu. Mit 20 Jahren erfährt er die typischen Anfechtungen der Jugendzeit, aber er ist im Herzen dankbar für Gottes Liebe und die Liebe seiner Eltern, auch arbeitet er durch das Singalong und in vielen praktischen Dingen aktiv zusammen.
Am Vormittag durfte ich, H. Stefan E., Jesaja 40 weitergeben. Bei der Vorbereitung wirkte 2. Tim 1,7 in mir: „sondern einen Geist der Kraft und der Liebe.“ Ich nahm neu auf, dass die Liebe die Furcht austreibt und durfte beten, vor Gott aus Liebe Gottes Wort der Wahrheit weiterzugeben und, obwohl ich seit der Schule kein Französich mehr gesprochen hatte, die Botschaft auf Französisch vortragen. Gemeinsam ermutigte uns Gott durch sein Wort, dass er mit seiner Macht kommt und bei seinem Volk ist, so dass wir inmitten der Leiden und Probleme einflussreiche Hirten sein können.
Die Abschlussbotschaft hielt Ene L., die Mitarbeiterin von Liivar L., mit Mt 28,18.19. Sie war nach der Geburt ihrer Zwillinge in die Anfechtung gefallen, so dass Rebellion und Hass in ihrem Herzen Platz fanden. Doch führte Gott sie durch das Bibelstudium mit M. Rebekka zur Buße und sie nahm es als ihr Gebetsanliegen an, eine Glaubensmutter zu sein, angefangen von ihren Kolleginnen bei der Arbeit. Liivar L. selbst ist sehr beschäftigt mit seinem Promotionsstudium an der HEC und der Arbeit, kam aber am Sonntag noch zur Konferenz und hörte Gottes Botschaft.
Dank sei Gott für das Wachstum und seine Hoffnung für die jungen Mitarbeiter und Hoffnungsträger in Frankreich. Anthony, Angelo, Angéla, Ene, Livvar und Marc jr. wachsen treu heran. Ein Wort kam als Orientierung immer wieder: „bleiben“. Es ist ihr Anliegen, dass sie treu im Wort Gottes bleiben, um zu Hirten zu werden. Um sie zum treuen Täglich-Brot-Studium zu ermutigen, gab M. Marc einen Treuepreis an M. Timothée und Angelo, die 2009 das Frühgebet treu gehalten hatten. Es nahmen zudem noch die Hoffnungsträger Dominique und Virgil und am Sonntag noch zwei Hoffnungsträgerinnen teil.
Während der Konferenz dienten die Seniormitarbeiter und Missionare verantwortlich der Umgebung: H. Bruno, H. Eric N. und H. Thierry C. gaben Bekanntmachungen, M. Timothée Y., M. Isaac K. und M. Garbiel C. dienten viel, ebenso auch die Mitarbeiterinnen.
Persönlich danke ich Gott, dass ich das Wirken Gottes in Frankreich sehen durfte. M. Dr. Marc C. betonte immer wieder die Verdoppelung des Werkes Gottes in diesem Jahr als unser Anliegen, auch beten sie für Dr. Peter Changs Leitung und für die bevorstehende ENDK in Israel. Ich konnte die Vision sehen, dass Frankreich zum Segen auch für die 40 frazösischsprachigen Länder der Erde verändert wird.
Daneben lernte ich persönlich zwei Dinge: Durch Jesaja 40,10, dass Gottes Kraft uns befähigt, einflussreiche Hirten zu sein und durch das Beispiel der Mitarbeiter in Frankreich die Wichtigkeit des Frühgebets. Möge Gott das Gebet und unsere Arbeit in diesem neuen Jahr in jedem Bezirk segnen, Gottes Werk zu verdoppeln.
Gebetsanliegen von Frankreich UBF für 2010:
• Leitwort Apg 6,4; für M. Dr. Marc C., sein Bibelstudium
• Täglich Brot und treues Frühgebet
• Verdoppelung: 80 Teilnehmer an der SBK, 120 Teilnehmer am Weihnachtsgottesdienst
• 12 Elisabeths/Marien und 12 Jünger Jesu
• 85 Universitäten und 100 Hochschulen in Frankreich
• 1 Missionar im Jahr 2010 und 1.000 Missionare bis 2041
Ein Wort: Mit dem Geist der Kraft und der Liebe Gottes Werk in diesem Jahr verdoppeln


Mehr Fotos gibt es auf der französischen Seite.
