Auf der Suche nach Missionsorganisationen
Drittens: UBF (Universität Bibel Freundschaft):
Bibelstudium und Aufstellung von Jüngern unter den Universitätsstudenten weltweit.
Kukmin-Ilbo Artikel vom 18.2.2008
Wissen Sie welche Missionsgesellschaft die meisten Missionare im letzten Jahr ausgesendet hat? Nach Angaben der koreanischen Weltmissionsvereinigung ist es die Universität Bibel Freundschaft (UBF) welche 1486 Missionare in 79 Länder unter 17697 Missionaren ausgesendet hat. Der Hauptfokus von UBF, welche in Korea startete und weltweit und selbstversorgend arbeitet, ist das Bibelstudium und die Jüngeraufstellung und die Predigt des Evangeliums zu den Studenten weltweit.
Der Zweck der UBF, welche in Kwangju in der Provinz Jeolla durch Pastor Chang-Woo Lee und Sarah Barry aus der Presbitanischen Kirche (Süd-USA) gegründet wurde, war es Universitätsstudenten unmittelbar nach der Revolution der Studenten vom 19.4.1960 und dem Militärputsch vom 16.5.1960 zu helfen, die Bibel zu lesen und gemäß Jesu Weltmissionsbefehl zu leben. Die UBF, welche das Bibelstudium und Gebetsstunden mit dem Motto „Bibel Korea, Weltmission“ startete, konzentriert sich immer noch auf denselben Fokus ohne eine Änderung selbst nach 47 Jahren.
Die Campusmission ist die wichtigste Aktivität der UBF. Im Speziellen das Zweierbibelstudium und das Bibelstudium in kleinen Gruppen beschreibt ihren Charakter. Studenten lernen durch das Zweierbibelstudium, wie sie das Wort Gottes auf ihr tägliches Leben anwenden können und wie sie wahre Jünger Jesu werden können. Die Campusmission ist auch der Hauptfokus der Weltmission. Die Missionare geben die Bibel an Universitätsstudenten, junge Menschen und Nachbarn weiter und stellen sie als Jünger auf.
Die meisten UBF-Missionare werden nach 10 Jahren Training ausgesandt. Bibelstudium während ihres Grund- und Hauptstudiums ist die Grundlage und sie empfangen nach ihrem Abschluss mehr als zwei Jahre Grundlagentraining als Christen, Jüngerschaftstraining. Sie werden als Zeltmachermissionare vorbereitet, besuchen Fremdsprachenlehrgänge und studieren die Kultur. Später empfangen sie intensives Training in der Kerngemeinde für zwei Monate und dann werden sie ausgesandt.
Die UBF-Regel für die Mission ist es, ein selbstversorgender Missionar mit einem professionellen Job zu sein. So müssen sie ihre Mission ausführen, wie auch arbeiten. Die erste Missionarin wurde nach West-Deutschland im Jahre 1969 ausgesandt und war eine Krankenschwester. Alle Missionare werden bis auf den heutigen Tag als Langzeitmissionare mit einem Beruf ausgesandt.
Weil die selbstversorgende Mission mit einem professionellen Beruf eine neue Missionsstrategie für unerschließbare Gebiete geworden ist, werden UBF Missionare ein Studienobjekt. Im Speziellen mehr Aufmerksamkeit wird den Einheimischen gegeben, nachdem auch diese als Missionare ausgesandt worden sind. Hyun-Jeong Lee, der Leiter von UBF Korea, sagte „UBF wird mit einheimischen Missionaren zusammenarbeiten und wird mehr für diese Mission einsetzen.“ und „Wir werden die Jünger Jesu durch Jesu Inkarnationsgnade mit dem Fokus auf das 10-40-Fenster aufstellen.“
Journalist Sang-Mok Shin

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